Was soll das Command-Pattern?

Wenn man lernt objektorientiert zu Programmieren, bekommt man eine einfache Faustregel an die Hand: Objekte sollen die Realwelt abbilden. Zur Klassen wird alles was ein Nomen ist. Attribute legen die Eigenschaften dieser Nomen fest, sind also in der Regel die Adjektive. Und Funktionen stellen die Verben da, die eine Handlung beschreiben.

Sobald man jedoch das Verständnis für OOP erworben hat, rückt diese Regel stark in den Hintergrund. Man beschäftigt sich mit “sauberer” Programmierung und einer Trennung der Zuständigkeiten zwischen Darstellung, Daten und Logik (MVC-Architektur), sowie einer losen Kopplung zwischen diesen Programmteilen. Besonders merkwürdig kommt einem das Command-Pattern vor, ein durch die GoF beschriebenes Verhaltensmuster. [Read more →]