Use PureMVC - Drink Mate: Zwei Flex-Frameworks im Vergleich

Zugegeben: Dies wird jetzt kein fairer Vergleich! Von PureMVC bin ich begeistert - vom MATE-Framework halte ich nicht viel, außer “mal ganz Interessant einen anderen Weg zu sehen”. Leider bin ich zur Zeit in einem langfristigen Projekt an MATE gebunden. Einen Weg dieses Framework einzusetzen habe ich bereits in einem anderen Artikel in diesem Blog zusammengefasst und dabei einen ersten Vergleich zwischen MATE und PureMVC gewagt. Nun, knapp 3 Monate später hat sich mein erster Eindruck des MATE-Framework bestätigt: Es ist ein experimenteller Weg und für große Kundenprojekte einfach nicht sinnvoll! Hier eine Zusammenfassung, warum ich PureMVC immer vorziehen würde. [Read more →]

RubyAMF-Checklist

AMF ermöglicht es, einen besonders performanten Datenaustausch zwischen einer clientseitigen Flash- und einer Server-Anwendung zu realisieren. Die AMF-Datenpakete sind sehr klein und garantieren auf diese Weise eine geringe Übertragungszeit. Weiterhin wird das Format vom Flash-Player standardmäßig unterstützt, sodass die Serialisierung und Deserialisierung der Datenobjekte schnell und vor allem automatisch vorgenommen wird. Die Konvertierung in das Nachrichtenformat (und zurück zum Objekt) wird vom Flash-Player übernommen und erfordert keine zusätzliche Implementierungen oder Bibliotheken. Serverseitig nimmt ein AMF-Gateway die Client-Anfragen entgegen, konvertiert den Datenstrom in die entsprechenden Datenobjekte und delegiert diese zur gewünschten serverseitigen Objekt-Funktion (im Fall von Rails zu einer Action eines Controllers). RubyAMF ist ein solcher Gateway. Durch die Installation des entsprechenden Plugin in ein Rails-Projekt kann der Gateway eingerichtet werden. Das so genannte Class-Mapping ermöglicht es, dass die Objekte auf der entsprechenden Gegenseite richtig typisiert ankommen. In dem Fall, dass der Datenaustausch funktioniert jedoch das Class-Mapping fehlschlägt, kommen die Daten-Objekte als anonyme Objekte vom Typ Object in der Flash-Anwendung an. Zur Erleichterung der Fehlersuche, hier eine kleine Checkliste.

1. Die Klassen müssen in der RubyAMF-Config-Datei (config/rubyamf_config.rb) für das Mapping registriert werden.

2. Die Datenobjekte in Rails und Flash müssen die gleichen Attribute besitzen. Die Schreibweise in snake_case oder camelCase kann variieren, jedoch muss RubyAMF dazu entsprechend konfiguriert werden.

3. Bei ActiveRecord-Objekten muss die Datenbank-Migration ausgeführt worden sein.

4. Die ActionScript-Klassen der Datenobjekte müssen als RemoteClass registriert sein. Bei der Metatag-Variante ist darauf zu achten, dass [RemoteClass(alias="ObjectAlias")] direkt vor oder über der Klassen-Deklaration steht.

5. Die ActionScript-Klassen der Datenobjekte müssen in das Flash/Flex-Projekt importiert werden.

6. Die Klassen müssen in den ActionScript-Code importiert werden (!!!).