Good Food, Bad Food

Wir haben es satt! Heute waren 22.000 Menschen in Berlin für ökologisch nachhaltig erzeugte Lebensmittel und gegen die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft, Tierfabriken, Gentechnik, sowie Dumping-Exporte auf der Straße - Und die Medien brechen das ganze Thema total auf den aktuellen Dioxin-Skandal runter. Dabei ging es um so viel mehr! Der Film zur Demo “Good Food, Bad Food” (aktuell in den Kinos) dokumentiert nicht nur, dass Chemie in den Lebensmitteln krank macht, sondern auch wie die konventionelle Art der Landwirtschaft die Böden zerstört, wie Großkonzerne Bauern in ihre Abhängigkeit bringen und auf diese Weise Hungersnöte auslösen. Ein radikales Umdenken ist nötig - mit oder ohne Dioxin im Essen!

Filmtipp: Banksy - Exit Through The Gift Shop

VideoDocs auf vimeo

Für die beiden Hochschulprojekte SemKingPeng und Caterpillar Garden, die 2008 und 2009 an der Beuth Hochschule für Technik entstanden, sind jetzt für alle Interessierten die Video-Dokumentationen auf Vimeo verfügbar. Der direkte Link zu meinem Profil lautet: http://www.vimeo.com/divisiondurch0

Die Projekte beschäftigen sich mit alternativen Navigationsstrukturen in Softwareprojekten. SemKingPeng ist ein Besucherinformationssystem für den Berliner Zoo, mit dessen Hilfe sich die BesucherInnen über ein Touch-Display über die Tiere informieren können. Caterpillar Garden ist eine Online-Community zur Registrierung der Population von Wanderfaltern. Die Besonderheit der beiden Projekte ist die grafische Navigation anhand der Bedeutungszusammenhänge (Semantik). Beide Projekte orientieren sich am Topic-Map-Standard. Viel Spass beim Schauen!

Übrigens bin ich begeistert von der Video-Plattform vimeo.com!!! Die Seite sieht einfach gut aus und fühlt sich auch so an. Die Usability zum Video-Upload finde ich sehr gelungen, AJAX wird sinnvoll eingesetzt und die Community-Features scheinen gut durchdacht. Auch HD-Videos werden unterstützt.

Raider heißt jetzt Twix: Über die erschreckend hohe Halbwertszeit blöder Werbesprüche

Da lagen sie, in der Snackbox im Büro, im Jahr 9 nach der Jahrtausendwende: Schokoriegel mit der Aufschrift RAIDER. So ziemlich alle, die diese Riegel erblickten, sagten den bekannten Spruch aus der TV-Werung zur Namensänderung Anfang der 90er Jahre auf: “Aus Raider wird jetzt Twix. Sonst ändert sich nix“. Erschreckend! Dieser Slogen hat sich so in unsere Köpfe gebrannt, dass er selbst nach fast 20 Jahren bei den meisten noch präsent ist, während andere (wohl wichtigere) Erinnerungen verschwunden sind. Vielleicht ist das der Grund, warum Twix (zumindest nach meinem Empfinden) aktuell eher wenig wirbt. Die Kampage von damals hält für immer. Und mit der aktuellen Special-Edition von Twix, die unter dem alten Namen RAIDER vertrieben wird, wird unser Werbegedächnis wieder aufgefrischt. Für die nächsten 20 Jahre - für die nächste Generation, die aktuell wohl verwirrt vor dem Süßigkeitenautomaten steht und sich fragt, warum dieser Riegel im Retro-Look Twix so ähnlich ist. Um so mehr wundert es, dass der Spot zum Slogen eigentlich nicht wirklich gut war, wie YouTube beweist. Wie konnte dieses Branding also geschehen???

Man hab ich Gigabytes…

… ey, glaubste nich. Alles voll. Kennste Internet?

Blitzschneller Rails-Flash-Datenaustausch via AMF

AMF steht für Action Message Format und bezeichnet ein Binärformat zur Serialisierung von ActionScript-Objekten. Das Format wird nativ vom Flash-Player unterstützt und ermöglicht einen besonders performaten Remote-Datenaustausch zwischen einer Flash- und einer Backendanwendung. Serverseitig wird ein AMF-Gateway benötigt, der sie Serialisierung und Deserialisierung des Datenstroms vornimmt und die entsprechende Objektfunktion aufruft. Um diese Art der Datenübertragung mit einem RubyOnRails-Backend nutzen zu können, steht RubyAMF unter einer leicht modifizierten MIT-Lizenz als Gateway-Plugin zur Verfügung.

Im aktuellen Railsway-Magazin (Ausgabe 06.2009) habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem der praktische Einsatz von RubyAMF beschrieben wird. Insbesondere wird auf das Class-Mapping eingegangen. Durch das Class-Mapping-Verfahren ist es möglich, dass Flash-Datenobjekte direkt als ActiveRecord-Objekte im Rails-Backend zur Verfügung stehen und weggespeichert oder aktualisiert werden können. [Read more →]

Die Welt von oben

Beeindruckende Bilder gibt es derzeit kostenlos, in Spielfilmlänge und HD-Qualität auf YouTube: HOME. Der Film von Yann Arthus-Bertrand zeigt die Erde aus der Vogelperspektive und macht auf deren massive Zerstörung aufmerksam. Zum YouTube-Channel von HOME

Hoffnungsvoller TV-Spot zur Europawahl

Parteiprogramme neigen ja schnell dazu langweilig zu werden und die Politikerköpfe auf den Großplakaten reißen auch eher niemanden vom Hocker. Sobald jedoch Parteien versuchen etwas Entertainment in ihren Wahlkampf zu bringen, bleiben meist die eigenen Inhalte auf der Strecke. Als besonderes Negativbeispiel sei an die 18-Kampagne der FDP vor einigen Jahren erinnert. Und im aktuellen Europawahlkampf zeigt die SPD medienwirksam, wie man mit lustigen Plakaten wenig Inhalte transportiert. Politik als Marke, weit ab von Ideologie?

Hoffnung machen die Grünen. In einem TV-Spot zeigen sie, wie es geht ihre Inhalte durch Unterhaltung zu vermitteln. Schon klar… Details zur Umsetzung und klare politische Forderungen kommen auch hier nicht vor, aber die Kernthemen grüner Politik werden zumindest dargestellt. Und vielleicht ermutigt ja dieser Spot den einen oder anderen die Hintergründe in langweiliger, old-school Manier in textlicher Form zu recherchieren.

Bleibt nur abschließend eine grundsätzliche Frage: Wieviel Marketingexperten und Werbestrategen in der Politik sind gut für eine Demokratie?

SemKingPeng - Datenvisualisierung

Nachdem der Zoo Berlin dank Eisbär Knut einen Medienhype und weltweite Berühmtheit erlangte, stellen nun die angelockten Menschenmassen immer wieder erstaunt fest, dass der Zoo auch noch andere Tiere besitzt. Um diese multimedial zu präsentieren, hat sich der Studiengang Medieninformatik an der Technischen Fachhochschule Berlin im Sommensemester 2008 mit Besucherinformationssystemen im Zoo Berlin beschäftigt.

Mit zwei Kommilitonen habe ich an dem Projekt SemKingPeng gearbeitet. Wir haben einen Prototyp für eine Software entwickelt, wie sie im Pinguinhaus auf einem Touch-Display-Terminal zum Einsatz kommen könnte. Die Datenvisualisierung und Navigation in unserem Projekt erfolgt mit dem Einsatz von multimedialen Hypertext. [Read more →]