Nach den Verfassungsbeschwerden mit massenhafter Unterstützung gegen die Vorratsdatenspeicherung und der Einkommensdatenbank “ELENA” ziehen der FoeBuD e.V. und seine Freunde erneut zum Bundesverfassungsgericht. Diesmal gegen die geplante Volkszählung im Jahr 2011. Wie zuvor werden auch für diese Verfassungsbeschwerde Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht. Mehr Infos unter: http://zensus11.de/
Das sogenannte Web 2.0 bietet wechselseitige Kommunikationsmöglichkeiten in Form von Blogs, Communities, Instant-Messaging und unzähligen Bild- und Video-Datenbanken. Die Partizipationsmöglichkeiten sind (in Deutschland) relativ hoch, denn die Anwendungen sind meist kostenlos und einfach zu bedienen. Den Unmengen an Möglichkeiten dieses Mediums steht jedoch auch eine Unmenge an Gefahren gegenüber. Um diesen Gefahren vorzubeugen, ist Aufklärung gefragt. Da Eltern meist den rastenten technologischen Entwicklungen und den Trends im WWW nicht mithalten können, ist es Zeit für ein Schulfach Medienkompetenz! [Read more →]
Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages “Freedom not Fear - Freiheit statt Angst”, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Mehr Infos unter www.freiheit-statt-angst.de
Und am 27.10.2009: Wählen Sie überwachungswütige Politiker ab und geben Sie denjenigen Ihre Stimme, die sich glaubwürdig für Freiheit statt Angst einsetzen. Die Internetseite buergerrechte-waehlen.de gibt einen Überblick darüber, wie die einzelnen Parteien mit Freiheit und Grundrechten umgehen.
Bei der Diskussion um Datenschutz stößt man oft auf die anscheinend weit verbreitete Meinung, die sich mit der einfachen Aussage “Ich habe ja nichts zu verbergen!” zusammenfassen lässt. Sämtliche Argumente von Datenschützern werden durch diesen einfachen Satz außer Kraft gesetzt. Anschließend wird durch die Aufzählung unterschiedlicher, grausamer Verbrechen die Notwendigkeit der Datenerfassung unterstrichen. Informationelle Selbstbestimmung wird bei dieser Argumentation nur als lästiges Recht gesehen, was anderen Rechten (bzw. Gesetzen) im Wege steht. Das der Großteil der gesammelten Daten jedoch wenig mit Strafverfolgung zu tun hat wird leider übersehen. Die unterschiedlichsten Institution und Firmen sammeln aus den unterschiedlichsten Gründen Informationen über uns. Genau in dieser Masse an Daten liegt die Gefahr. Denn so lassen sich Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile erstellen, die uns zu einer gläsernen Gesellschaft werden lassen.
Unabhängig von sinnvollen oder sinnlosen Methoden der Überwachung gibt es das grundsätzliche Problem des Panoptismus, das die Notwendigkeit für ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung für unsere Gesellschaft unterstreicht. [Read more →]
Am 11.10.2008 findet in Berlin eine Demonstration gegen Überwachung, für Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung statt. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr.Bereits 2007 zogen etwa 10.000 Menschen unter dem Motto “Freiheit statt Angst” durch Berlin. Mehr Informationen gibt es unter http://www.FreiheitStattAngst.de
Weiterhin ruft der Datenschutzverein FoeBuD e.V. zu einem bundesweiten Designwettbewerb auf. Hintergrund ist, dass die EU-Kommission erwägt, ein offizielles Warnzeichen für RFID-Anwendungen europaweit verbindlich zu machen. Aus den eingereichten Vorschlägen für ein RFID-Warnlogo wählt der FoeBuD eines aus und reicht es bei der EU-Kommission als Vorschlag ein. Also lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Mehr Infos dazu unter http://www.foebud.org/rfid/warnlogo-wettbewerb